Blog

Beiträge über Ranor und das Autorenleben

  • Die Protagonistin

    Die Protagonistin

    Helena ist keine Auserwählte, sie landete durch eine Panne im System in Ranor. Ein Fall, der niemals hätte eintreten dürfen. Gleichzeitig war es die einzige Chance, ihr Leben zu retten.

    Nun ist sie hier. Und kämpft für ihr Überleben und das ihrer Gemeinschaft. Denn die Welt steht am Abgrund und Helena ist mittendrin.

    🖤⬛⬇️ In den schwarzen Ranor-Teaser-Beiträgen erhaltet ihr einen Einblick über die ersten Momente ihrer Geschichte.
    Heute stelle ich euch die Helena vor, die ihr in diesen Szenen kennenlernt. Das heißt nicht, dass sie am Ende von Band 1 noch dieselbe sein wird.

    🌟 Helena, die Hauptfigur des ersten Bandes, ist ein neugieriger Mensch 🔍 mit lockerer Zunge 👅 und großem Herz. ❤️
    Sie ist immer sofort im Tun und denkt erst nachher nach, ob das überhaupt die beste Lösung war.

    🌟 Ob Helena mutig ist, darüber lässt sich streiten. Aber sie ist vor allem eines: stur. Und das bedeutet: sie gibt niemals auf. Weder die Hoffnung noch ihre Freunde noch ihre Freiheit oder ihr Leben. Tapfer ist sie. Als mutig würde sie sich selbst wohl nicht bezeichnen.
    Jedoch sind es unsere Taten, die uns auszeichnen, nicht das, was wir sagen, das wir tun – davon ist Helena überzeugt.

    📖 🌍 In ihrer Freizeit steckt sie ihre Nase gerne in Bücher und reist mit ihnen in ferne Länder und Kulturen. 🏊‍♀️ 🥋 Weil sie jedoch zu hibbelig ist, um lange zu sitzen, geht sie oft Schwimmen und ist in einem Karateclub. ⚔️ Mit einer kleinen Gruppe trainiert sie für mittelalterliche Schaukämpfe. Am liebsten mit Streitaxt und Schwert.

    Als bekäme sie in ihrem Job nicht schon genug Bewegung. Helena ist Erzieherin in einem Wohnheim für Jugendliche. 👥 ❤️

    🌟Auf ihren Schultern tauchen wir ein in die verborgene Welt von Ranor und lernen mit ihr bzw. durch sie und ihre Neugier die einzigartigen Dynamiken und erstaunlichen Facetten kennen.

  • Inspiration

    Inspiration

    Videos, Musik, Gespräche, Arbeit, Social Media – den ganzen Tag ballern wir uns mit Eindrücken zu. Reißen unsere Gedanken in unterschiedlichste Richtungen und lähmen unser kreatives Gehirn mit Störsignalen und Dauerrauschen.

    Wir nehmen uns die wenige Zeit am Tag, in der wir unseren Geist entspannen könnten, selbst weg.

    Dabei entsteht echte Kreativität nur, wenn die Gedanken frei, ungelenkt und ungehindert fließen können.

    Konkret bei mir, kommen die Gedanken in Bewegung eher in Bewegung. Beim Spazieren, Duschen, Toilettegehen, Bügeln, Schwimmen, …

    Vielleicht kennt ihr das auch: Ob Arbeit oder Kreatives. Oft sitze ich mit verbrauchtem Kopf, angestrengt grübelnd davor, bis mich die Blase zur Toilette ruft und mir das Offensichtliche dort, wie Schuppen von den Augen fällt.

    Was sind für euch Orte oder Tätigkeiten, bei denen ihr das aktive Gedankengewitter abschalten könnt?

  • Rauschende Feste

    Rauschende Feste

    Heitere Klänge auf Akustikgitarre bis Violine, ein flotter Rhythmus lockt zum Tanz und ein kühles Helles wird schwungvoll gegen ein zweites gehoben.

    Grundsätzlich rauschen die Ranori ständig von einem zum nächsten Fest – kein Wunder, wenn man mit allen Kulturen mitfeiern möchte.

    Ausgeschenkt wird vor allem Bier. Aufgrund des kühlen Klimas wächst in Ranor nämlich kein Wein aus Trauben. Dazu kommen jedoch andere Fruchtweine und Gebranntes.

    Bei all den flüssigen Feiern kommt es hin und wieder vor, dass jemand zu tief in den Becher blickt. Besonders weil manche Wesen nicht merken, wie viel sie schon getrunken haben. Die Konsequenzen können gravierend sein. Hoffen wir, sie bleiben gering!

    Für mich ließe es sich mit dieser Getränkeauswahl gut aushalten. Ich bin auf der bierigen Seite des Lebens verwurzelt. Welchen Trunk lässt du dir auf Feiern gerne schmecken?
    Traust du dich, Säfte aus Früchten zu verkosten, die es in unserer Welt gar nicht gibt?

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Bild erstellt mit Adobe-KI

  • Namensgebung

    Namensgebung

    Sekjan, Sawer, Efina ~ habt ihr euch darüber Gedanken gemacht, wie sich eure Charakternamen im Englischen anhören, für den Fall, dass euer Buch einmal in andere Sprachen übersetzt wird?

    Grundsätzlich will man als Autor die Lesbarkeit verbessern, um das Lesevergnügen zu erhöhen. Doch wenn wir hier den Rotstift ansetzen, machen wir dann noch Halt vor eigener Meinung und persönlichem Ausdruck? Oder wollen wir jedes aufstehende Härchen glätten, nur damit der Leser nicht zum Energieaufwand angehalten ist? 

    Ich sage: Bleib dir treu. Und Sectschän, Sähnwör und Affina auch 
    (so wäre die englische Aussprache 😉).

    ~ konkret zu Ranor:
    Namensgebung hängt in Ranor stark an Tradition. Während das eine Volk meist seine sterblichen Namen behält, gibt sich das andere Volk gerne Namen der toten/historischen Ranori-Sprache Tanula. 

    Was ist eure Meinung dazu: Geben unkonventionelle Namen den Personen zusätzlich Charakter oder stören sie den Lesefluss?

    ~~~~~~~~

    TAUSEND DANK für die Bildspende „Still need you“ an Wolfgang Abfalter!!

    ~~~~~~~~

  • Mutter, Vater, Kind?

    Mutter, Vater, Kind?

    Es gibt nur sehr wenige Kinder in Ranor. Einer der Gründe dafür ist, dass es keine Kinder braucht, um die Bevölkerungszahl aufrecht zu erhalten.

    Ihre Familie wählen sich die Ranori aus ihren Freunden. Bande, die meist ein Leben lang halten.
    Romantische Beziehungen sind, unserem Zeitgeist entsprechend, häufig kurzweilig. Vielfältig jedoch, waren sie schon immer.
    Im Endeffekt, weil das Leben in Ranor zu lang ist, um nicht zu tun, was man will und der zu sein, der man sein will.

    Ist ewiges Leben eine Quelle ungeahnter Möglichkeiten oder erlangt unser Leben erst Würze dadurch, dass es endlich ist?

    Würdest du dich für ein Leben entscheiden, das nahezu unendlich dauert? Welche Lebenswege würdest du einschlagen wollen?


    „Wir sehen uns wieder.“

  • Metzger

    Metzger

    Mit dem Cursor zeichne ich die Stelle bedächtig an, mit dem Enter hacke ich sie durch, drehe sie über die STRG-Befehle durch den Fleischwolf und bringe sie fingerfertig in eine neue Form. Mit sanftem Druck auf Entf schmeiße ich wohlüberlegt, jedoch schwermütig Reste für immer auf den Müll. Mögen sich die binären Krähen an ihnen laben.

    Ich bin ein Metzger. Meine Hände voll vom Blut meiner Geschichte. Komplett zerstückelt und zerpflückt habe ich sie. Wie Frankensteins Monster neu zusammengesetzt und mit fremden Verbindungsteilen aneinandergeheftet.
    Stell dir vor, manche Teile bleiben übrig.

    Aufheben in einem „Messie-Dokument“ mit dem Gedanken, man könnte sie vielleicht irgendwann noch brauchen oder weg damit?


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Bild generiert durch Canva-KI.

Bilder selbst fotographiert oder generiert durch Adobe-KI.