Beiträge über Ranor und das Autorenleben
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Prinz Sherenduus Bücherpalast
Man sagt, Sherenduus einzig große Liebe galt den Büchern. Weshalb er, gemeinsam mit anderen Liebhabern des geschriebenen Wortes, einen Palast erbaute – nur für Bücher und Schriftrollen aller Art und aller Sprachen.
Unter steinernen Satteldächern, hinter gold verzierten, bunten Fassaden und in langen Säulengängen reihen sich die Bücher bis heute unters Dach.
Dabei ist ein Buch an sich in Ranor keine Selbstverständlichkeit. In einer Welt, in der die Endlichkeit von Ressourcen, einen maschinellen Druck verhindert, werden Druckvorlagen nach Gutenbergs Buchdrucktechnik noch per Hand gesetzt und mit Hochdrucktechnik auf Papier gebracht. Illustriert wird ebenso jedes einzeln, mit viel Hingabe, per Hand.
Die Personen, die all dies möglich machen, zählen sich zu den Helaijen – dem Orden der Wörter. Sie sind eine Gruppe von Freiwilligen, die ihre meiste Freizeit der Instandhaltung und Vergrößerung des Bestandes widmen.
Einerseits durch Worte Ranors, andererseits durch Abschriften von Büchern aus der Menschenwelt, da Irdisches in Ranor keinen Bestand hat.
Welches Wissen verbirgt sich in Sherenduus hohen Hallen? Und warum können Gegenstände aus der Menschenwelt nicht in Ranor verwendet werden?
Komm nach Ranor, wandere durch die langen Gänge, schnapp dir ein paar Bücher aus den Regalen, mach es dir in einer von Sherenduus begrünten Leseecken gemütlich und finde es heraus. -

Empfehlung: Siddhartha
Siddhartha wirkt lebensverändernd, wenn man ihn denn lässt.
In der indischen Dichtung von Hermann Hesse zieht Siddhartha aus, um Weisheit zu finden – die eine große Weisheit, um genau zu sein. Auf seinem Weg, der gleichzeitig seinen gesamten Lebensweg darstellt, findet er viele Weisheiten, die ihn und uns in unterschiedlichen Lebenslagen unterstützen.Gleichzeitig findet er jedoch selbst zu der Erkenntnis, dass nur selbst Erfahrenes, wirklich verstanden und gespeichert werden kann.
Dennoch lade ich euch ein, euch zu den Zitaten Gedanken zu machen. Verweilt einen Moment in seinen Worten und wandelt sie in einen Wortlaut um, der sie für euch greifbar macht.
„Tief sann er nach, wie durch ein tiefes Wasser ließ er sich bis an den Boden dieser Empfindung hinab, bis dahin, wo die Ursachen ruhen, denn Ursachen erkennen, so schien ihm, das eben ist Denken, und dadurch allein werden Empfindungen zu Erkenntnissen und gehen nicht verloren.“ [S.34]
„[…] nie konnte Kamaswami seinen Mitarbeiter überzeugen, daß es nützlich sei, Worte des Kummers oder des Zornes zu verlieren, Falten auf der Stirn zu haben, schlecht zu schlafen.“ [S.58]
„Vor allem lernte er [vom Fluss] das Zuhören, das Lauschen mit stillem Herzen, mit wartender, geöffneter Seele, ohne Leidenschaft ohne Wunsch, ohne Urteil, ohne Meinung.“ [S.87] -

Zahena – Kartenkönigin
Egal ob jung oder alt, fremd oder bekannt, wo Ranori zusammensitzen, wird auch Karten gespielt. Dabei sind ihre Spiele so unterschiedlich, wie die Provinzen selbst.
Nur wenige sind überall bekannt. Eines davon ist „Zahena“. Benannt nach der Mutter des Königs, die das Spiel begründet hat. Zeit ihres Lebens wurde sie von einer schweren Spielsucht angetrieben.
Während andere Ranori um Kunsthandwerk spielten, bot dieser Einsatz keinen Reiz für die mächtige Frau. Deshalb spielte sie um das, was in Ranor am wertvollsten war und ist.
Gerissen, nahezu hinterhältig, wie sie war, hatte sie kaum ein Spiel verloren. Bis ihr erstgeborener Sohn unter mysteriösen Umständen starb.
Neugierig auf mehr Geschichten aus dem Königshaus? -

Plot Armor
Wer kennt es nicht? Eine Person stürzt von einer explodierenden Brücke und überlebt.
Eine Person verbrennt in einem Autowrack und überlebt?
Manche Charaktere mutieren in Gefahrensituationen plötzlich zu unverwüstlichen Superhelden. Weil die Geschichte ohne sie nicht weiterfunktionieren würde. Aber ist das realistisch?
Auch ich navigiere meine Charaktere in gefährliche und scheinbar ausweglose Situationen. Doch dann zum großen Wunder greifen, damit der Charakter gerettet wird und mich der Konsequenz entziehen, dass der Charakter Schaden nimmt – so weit geht Fantasy bei mir nicht.
Bei mir habt ihr es mit verwundbaren Personen zu tun mit weltlichen Problemen – wie du und ich. Die nach einer Schlacht nicht gleich wieder nach der nächsten trachten. Die Päckchen tragen – auf ihrem Körper und im Herzen.
Macht sie das nicht noch eindrucksvoller, wenn sie überleben und neuen Mut finden?
Was ist deine Meinung dazu? Hauptsache die Charaktere bleiben unversehrt oder sollten die Herausforderungen für die Charaktere bewältigbar sein?
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Geheimnisvolle Orte
Eine Falltür unterm Esstisch, ein enger Gang ins Gestein, ein verlassenes Haus entlegen im Wald – Ranor ist voller geheimnisvoller Orte, an denen es wie aus tausend Mündern von der Vergangenheit flüstert. Und deren mysteriöse Erscheinung zum Stöbern einlädt.
Verbirgt sich unter der Falltür ein versteckter Gegenstand oder gar ein ganzer Raum?
Wohin führt der schmale Gang aus denen zitternde Lichter geisterhaft locken?
Wer ließ einst das prunkvolle Haus zurück und warum?
Komm nach Ranor und finde es heraus! 😉
„Wir sehen uns wieder“ -

Schreibupdate
Nachvollziehbar erzählen, ohne zu schwafeln. Den Leser die Informationen geben, die er aktuell braucht, ohne ihn mit Hintergrundwissen zuzuschütten. Das ist mein Anspruch.
Mit einer strammen Erzählweise, Ranor durch die Protagonistin Helena entdeckend und erforschend, bewegt sich der Leser durch den ersten Band der Trilogie.
Derzeit befinde ich mich in der Überarbeitung des ersten Bandes. Erzähllücken werden geschlossen, Hintergründe auf Plausibilität geprüft und Langwieriges rausgeworfen, um Platz für Essentielles zu schaffen.
Zudem werden Notizen für die zweite und letzte Überarbeitung gesammelt.
Mit Stand 07.03.2023 wurden 229 von 248 Seiten überarbeitet. Mitten in einer prekären Lage trennen die Charaktere nur noch 19 Seiten vom Ende des Bandes.Wie geht es danach weiter? Dialogsprachen werden gemäß des Zeitalters überarbeitet, Charaktere werden vertieft, Notizen werden in eine Zeitreihe gebracht und in die Geschichte eingewoben.
Auf all diesen Schritten nehme ich euch hier im Blog gerne mit 🙂
„Wir sehen uns wieder.“
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